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Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen

Wie kann ich erkennen, ob bei meinem Kind eine Angststörung vorliegt?

Folgende Anzeichen können auf eine Angststörung hinweisen:

  1. Ängste und Sorgen vor verschiedenen Situationen, z.B. in der Schule (Lehrer, Arbeiten), dem Sprechen vor anderen, Sorgen um die Gesundheit, aufgrund von möglichen Naturkatastrophen, Angst vor Tieren
  2. Vermeidung von Situationen, die die spezifischen Ängste auslösen
  3. Kein oder nicht vollständiger Schulbesuch (z.B. Fehlen einzelner Stunden oder Tage)
  4. Sozialer Rückzug
  5. Schlafprobleme
  6. Ihr Kind verbringt viel Zeit am Handy, Tablet oder Computer

Was kann ich tun, wenn ich bei meinem Kind eine Angststörung vermute?

Gibt es Hinweise auf eine Angststörung sind Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen oder Fachärzt*innen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie die richtigen Ansprechpartner.

Wer nimmt eine genaue Diagnostik vor?

Diagnostik in der Kinder- und Jugendpsychiatrie- und psychotherapie bedeutet eine fachliche Beurteilung von Symptomen (d.h. Anzeichen im Verhalten oder Erleben von Patient*innen), welche auf das Vorliegen einer psychischen Störung hindeuten können. Kinder- und Jugendpsychiatrische/psychotherapeutische Diagnostik wird von folgenden Stellen angeboten:

Weitere hilfreiche Informationen zum Thema Diagnostik sind unter folgendem Link zu finden:

Wie finde ich Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten*innen oder Fachärzt*innen für Kinder und Jugendpsychiatrie?

Unter folgenden Links können Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen oder Fachärzt*innen für Kinder und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie in Hessen gefunden werden:

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Psychotherapie
Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen umfasst die Behandlung psychischer Erkrankungen durch psychologische Mittel z.B. bestimmte Techniken der Gesprächsführung oder verhaltensbasierte Übungen. Bei Kindern und Jugendlichen hat sich bei vielen Störungsbildern die (kognitive) Verhaltenstherapie als besonders wirksam erwiesen, es werden aber auch andere Therapieverfahren, je nach vorliegender psychischer Erkrankung, eingesetzt (z.B. Familiengespräche, interpersonelle Therapie o.ä.). Psychotherapie wird in Deutschland angeboten von:

Unter folgenden Links sind weitere Informationen zu dem Thema Psychotherapie zu finden:

Medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie (auch Pharmakotherapie) bei Kindern und Jugendlichen umfasst die Behandlung psychischer Erkrankungen durch Medikamente (sogenannte Psychopharmaka). Bei Kindern und Jugendlichen ist bei bestimmten Erkrankungen primär die medikamentöse Therapie indiziert, bei zahlreichen schweren Erkrankungsformen ist insbesondere die Kombination aus medikamentöser Therapie und Psychotherapie besonders wirksam. Eine medikamentöse Therapie wird in Deutschland angeboten von:

Fachtherapie
Fachtherapien umfassen verschiedene therapeutische Angebote, die zur Mitbehandlung bestimmter Problembereiche bei Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen eingesetzt werden. Darunter fallen z.B. eine logopädische (sprach- und sprechtherapeutische) Behandlung, Ernährungstherapie oder Ergotherapie. Fachtherapien stellen immer eine Ergänzung zu einer kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung dar. Fachtherapeutische Angebote finden Sie bei:

Wo finde ich weiterführende Informationen und Rat zum Umgang mit Angststörungen meines Kindes?

Empfehlenswerte Ratgeber für Eltern und Kinder sind die Bücher „Ratgeber Soziale Ängste und Leistungsängste“ (ISBN-13: 978-3801725372) und „Selbsthilfe bei Angst im Kindes- und Jugendalter“ (ISDN-13: 978-3801714802)

Weitere hilfreiche Informationen zum Thema Angststörungen sind unter folgendem Link zu finden: